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Die Handschrift auf der Mauer: Mene Mene Tekel Upharsin |
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„Gewogen, und zu leicht befunden"
Das Buch Daniel ist eines der Bibel-Bücher, dem von der sogenannten „höheren Kritik" mit großem Eifer widersprochen wird. Einige Kritiker gehen sogar so weit, es als eine reine Phantasie zu bezeichnen. Andere betrachten es als die Darstellung der geschichtlichen Zeitperiode Antiochus Epiphanes, der 300 Jahre nach Daniels Tod lebte, und daß es von einigen unbekannten Autoren geschrieben wurde, die sich hinter Daniels Namen versteckten. Die moderne Wissenschaft und „höheren Kritiker" stehen den positiven Prophezeiungen sehr kritisch gegenüber und lehnen sie ab, - allem, was beansprucht von direkter, göttlicher Eingebung zu sein und in irgendeinem Sinn des Wortes versucht die Zukunft vorherzusagen.
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Streitfragen in der Lehre bereinigen |
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Apostelgeschichte 15:1 - 35
„Vielmehr glauben wir, durch die Gnade des Herrn Jesus in derselben Weise errettet zu werden, wie auch jene."
Auf die Zeit des Friedens und der Wohlfahrt, des Wachstums an Erkenntnis und der Zunahme an Gläubigen in der frühen Kirche folgte eine Zeit des Wortgefechts und der Lehrunterschiede in Antiochia. Paulus und Barnabas kehrten von ihrer Missionsreise zurück und gaben der Versammlung, die sie zu dieser Reise ausgerüstet hatte, ihren Bericht. Zusammen erfreuten sich die Kirche und ihre Diener des gemeinsamen Dienstes für die Nationen. Der Boden war tatsächlich überall sehr fruchtbar. Dann kamen von Jerusalem, dem Hauptsitz der Kirche, einige Brüder, gebürtige Hebräer, die sich darüber beklagten, daß die Christen aus den Nationen die körperliche Beschneidung nicht beachteten. Sie erregten sich sehr darüber und erhoben den Anspruch, daß weder die Beschneidung ohne Christus erretten würde, noch daß Christen ohne Beschneidung wirksam errettet werden könnten. Dies beunruhigte viele in ihrem Glauben, und für eine Zeit lang schien es, daß die Kirche sich möglicherweise teilen würde. Aber vernünftige Schlußfolgerungen wurden gezogen, und die geliebten Brüder Paulus und Barnabas wurden als Gesandte nach Jerusalem geschickt, um sich mit den Aposteln und Ältesten dort zu beraten. Unsere Lektion berichtet von dieser Zusammenkunft und ihren Ergebnissen.
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Satans Nachahmung der wahren Religion |
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„Da ist ein Weg, der einem Menschen gerade erscheint, aber zuletzt sind es Wege des Todes." -Sprüche 14:12
Es mag für einige überraschend sein, zu erfahren, daß auch Satan ein Evangelium hat. Dies wäre jedoch nicht der Fall, wenn alle mit dem vertraut wären, was die Schriften über den Satan berichten. Zum Nachteil für sie selbst kennt die große Mehrheit der Menschen heute die Beschreibung des Satans nicht, die in Gottes Wort enthalten ist. Sie wissen wenig oder gar nichts über seine Motive, seine Methoden, seine Diener, seine Wirkungsweise oder seine Medien. Für sie ist er entweder ein verborgenes Monster mit Hörnern, Hufen und einem Schwanz, oder ein anderes abstraktes Prinzip des Bösen - die Abkehr vom Guten, eine Verneinung. Die Worte, die Goethe dem Mephisto in „Faust" in den Mund legte, „Ich bin ein Geist der stets verneint", ist die volkstümliche Bezeichnung des Teufels von heute. Er ist unpersönlich, ohne Gestalt, unmöglich. „Der einzige Teufel, den es gibt, ist der Teufel in dir", ist eines der neuesten Worte der modernen Theologie.
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Denn Ausharren ist notwendig |
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„Das Ausharren aber soll ein vollkommenes Werk haben, damit ihr vollkommen und vollendet seid und in nichts Mangel habt." - Jakobus 1:4
Es gibt in der griechischen Sprache zwei bestimmte Worte, die in unseren deutschen Schriften mit „Geduld" übersetzt werden. Eines davon ist ein Wort, das in allgemeiner Weise mit dem allgemeinen Gedanken der Geduld in Verbindung steht, wenn wir im Zusammenhang über die täglichen Angelegenheiten des Lebens sprechen, wo es nur die Bedeutung von Nachsicht oder Langmut hat. Tatsächlich ist das griechische Wort allgemein mit Langmut übersetzt worden. Es ist jedoch das andere Wort, das uns im besonderen Zusammenhang mit unserem Leittext interessiert, und das gewöhnlich von den neutestamentlichen Schreibern als „Geduld" übersetzt wird.
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