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„Deswegen sollen wir umsomehr auf das achten, was wir gehört haben, damit wir nicht etwa abgleiten." - Hebräer 2:1
Viele Ermahnungen werden in der Bibel gegeben, um das Volk des Herrn zu anhaltendem Eifer und geduldigem Ausharren zu ermutigen. Die Begeisterung unserer „ersten Liebe" muß beibehalten werden, nicht nur für wenige Monate oder Jahre, sondern bis zum Ende des Opferweges. Nur diejenigen, die bis zum Ende ausharren und bis zum Tode treu sind, werden die Krone des Lebens empfangen und mit Christo tausend Jahre leben und herrschen. - Offenbarung 2:10 und 20:6
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Die Geschichte Ruths, der Moabitin, hätte keinen Platz in der Heiligen Schrift, wenn wir aus ihr keinen Nutzen ziehen könnten. Sie ereignete sich zur Zeit der Richter, als die zwölf Stämme Jakobs Kanaan erobert hatten und noch keine politische Einheit im Sinne eines Staates bildeten. Damals gab es noch keinen Herrscher in Israel, der dem Volk Verpflichtungen und Lasten auferlegt hätte. Israel war frei und niemandem Gehorsam schuldig als Jahwe, Gott, dem allmächtigen Herrscher des Himmels und der Erde allein: ihrem König.
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Die Versammlung des lebendigen Gottes |
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„Die Versammlung des lebendigen Gottes, der Pfeiler und die Grundfeste der Wahrheit." - 1. Timotheus 3:15
Das Wort „Kirche", das im Neuen Testament gebraucht wird, ist eine Übersetzung des griechischen Wortes ekklesia, das „eine Herauswahl" oder „ein herausgerufenes Volk" bedeutet. Jesus sagte: „Ich habe euch auserwählt aus der Welt." - Johannes 15:19 Daher schließt die wahre Bedeutung des Wortes Kirche den irrtümlichen Gedanken aus, daß der Herr versucht, so viel Menschen wie möglich in seine Kirche zu bekommen, oder mit anderen Worten, die Welt zu bekehren und jeden zu einem Kirchenmitglied zu machen.
Der Apostel Jakobus sagte auf der Konferenz zu Jerusalem, daß Gott die Nationen heimgesucht hat, „um aus ihnen ein Volk zu nehmen für seinen Namen". - Apostelgeschichte 15:14 Auch hier wird das Herausrufen einiger aus der großen Masse der Menschheit hervorgehoben. In diesem Fall werden die von Gott Herausgerufenen als ein „Volk für seinen Namen" bezeichnet, was bedeutet, daß sie zu Gliedern Seiner Familie gemacht werden, daß sie in einem ganz besonderen Sinne Seine Kinder werden. Der Apostel Johannes „sah" diese Schar mit „dem Lamme" auf dem sinnbildlichen Berg Zion und sagt uns, daß sie den Namen des Vaters des Lammes an ihren Stirnen geschrieben trugen. - Offenbarung 14:1
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Satans Nachahmung der wahren Religion |
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„Da ist ein Weg, der einem Menschen gerade erscheint, aber zuletzt sind es Wege des Todes." -Sprüche 14:12
Es mag für einige überraschend sein, zu erfahren, daß auch Satan ein Evangelium hat. Dies wäre jedoch nicht der Fall, wenn alle mit dem vertraut wären, was die Schriften über den Satan berichten. Zum Nachteil für sie selbst kennt die große Mehrheit der Menschen heute die Beschreibung des Satans nicht, die in Gottes Wort enthalten ist. Sie wissen wenig oder gar nichts über seine Motive, seine Methoden, seine Diener, seine Wirkungsweise oder seine Medien. Für sie ist er entweder ein verborgenes Monster mit Hörnern, Hufen und einem Schwanz, oder ein anderes abstraktes Prinzip des Bösen - die Abkehr vom Guten, eine Verneinung. Die Worte, die Goethe dem Mephisto in „Faust" in den Mund legte, „Ich bin ein Geist der stets verneint", ist die volkstümliche Bezeichnung des Teufels von heute. Er ist unpersönlich, ohne Gestalt, unmöglich. „Der einzige Teufel, den es gibt, ist der Teufel in dir", ist eines der neuesten Worte der modernen Theologie.
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